Mittwoch, 8. Juni 2016

"Der Teufel im Pferd" von Julia Meyer





Inhaltsangabe:

Ein Andalusierhengst unbekannter Herkunft aus Spanien ist das neue Pferd von Pferdehändler Eastwick. Er ist majestätisch, lackschwarz, fast einen Meter siebzig groß und soll einen beträchtlichen Gewinn bringen. Doch bereits bei der Verbringung zum Stall geht alles schief und der junge Hengst tötet einen Angestellten. Pferdewirt Foxis, Angestellter bei Eastwick, glaubt nicht an einen Unfall, hat seine eigenen Vermutungen. Dann bricht der schwarze Hengst aus und seine Vermutung wird Wirklichkeit.
 

Meine Meinung:

Die Geschichte ist eigentlich sehr gut, leider hat mich der Schreibstil nicht wirklich überzeugt. Die Charaktere der Pferdepfleger sind leider viel zu wenig ausgebaut, so dass ich mir die Personen nicht richtig vorstellen konnte und nicht hinein versetzen. Ich fand es ging nur alles Schlag auf Schlag, als ob das Buch in einer begrenzten Seitenzahl abgehandelt werden musste. Etwas mehr Info`s hätten ganz gut getan. Auch waren manchmal die Sprünge zwischen den einzelnen Handlungen sehr plötzlich. Den Hintergrund der Geschichte nämlich das Tiere gequält werden und somit agressiv, fand ich sehr gut, aber auch das hätte man mit der Hintergrund Geschichte des Pferdes mehr ausbauen können. Ich hatte sowieso am Anfang mehr Sympathie zu dem Teufelspferd als zu den Menschen. Ab Mitte des Buches entwickelt sich die Story zu reinem Splatter und hat leider auch ein vorhersehbares ende. Sehr schade.


Fazit. Leider ein Splatter-Roman, dem es an Hintergrundgeschichte fehlt


Daten:

  • Taschenbuch: 162 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (16. Dezember 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 150559426X
  • ISBN-13: 978-1505594263





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