Mittwoch, 1. Februar 2017

"Stimmen in der Nacht" von Laura Brodie

Inhaltsangabe:

Eine harmlose Studentenparty in einer kleinen amerikanischen Universitätsstadt endet mit einem Ausbruch von Gewalt im Haus der Dozentin Emma. Ihre kleine Tochter Maggie hat alles mit angesehen.
Zehn Jahre später kommen die Erlebnisse von damals wieder hoch: Maggie, inzwischen fünfzehn, wird von alten Albträumen gequält, hat Probleme in der Schule, schwänzt den Unterricht. Sie selbst weiß nur, dass ihr ihre neue Mathelehrerin, die ihr nie ins Gesicht sieht, unheimlich ist. Warum löst Grace, die Lehrerin, die altbekannten Ängste in Maggie aus, die längst überwunden schienen? Und was ist vor zehn Jahren wirklich geschehen?


Meine Meinung:

Die erste Hälfte des Buches fand ich sehr gut. Flüssig und leicht aus der Sicht von Maggie geschrieben. Die Schwierigkeiten mit Ihrer Lehrerin und dem Leben nach dem "Vorfall" als sie gerade als sie 5 Jahre war. Dann kam eine Wendung in der Geschichte mit der ich so nicht gerechnet hätte und dies fand ich auch noch sehr gut. wollte ich doch nun wissen was damals wirklich geschah, den nichts war anscheinend so wie es schien. doch leider hat sich die Autorin dann in Details verloren, die mit dem damaligen Ereignis nichts zu tun haben und auch die Geschichte nicht voran bringt. Es wurde aus verschiedenen Sichten plötzlich geschrieben. Die Spannungskurve fiel immer weiter ab und auch das ende fand ich sehr dürftig. Wirklich sehr schade, denn hätte man die Spannung ausgebaut, wäre es ein toller Thriller geworden.

Daten:

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. Januar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423214821
  • ISBN-13: 978-3423214827
  • Originaltitel: All The Truth

1 Kommentar:

  1. Hey Sandra,

    oh schade - erst dachte ich, cool, das klingt toll. Und auch, als du meintest, dass es überraschende Wendungen gab, dachte ich noch, super so wünscht man sich das. Aber schade, dass das Buch dann soooo abgebaut hat. :( Da wird es wohl meiner Wunschliste fernbleiben...

    Alles Liebe,
    Anna

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