Montag, 8. August 2016

"Fallwind" von Till Raether

Inhaltsangabe:

Er weiß nicht, wo er ist, fühlt sich wie betäubt. Langsam kann er Konturen ausmachen: einen Raum, viel Technik, keine Fenster. In der Ferne ein Rauschen. Unter ihm schwankt der Boden.
Langsam begreift Kommissar Danowski, dass er sich in der Gondel eines Windrades befindet, unmittelbar hinter dem Rotor. Und er ist nicht allein: ihm gegenüber auf der anderen Raumseite liegt eine Frau auf dem Fußboden. 
Wer immer die beiden hier gefangen hält, hat offenbar vor, sie sich selbst zu überlassen: Zwischen ihnen stehen Vorräte für knapp ein paar Tage, und ein Blatt mit einer Nachricht: «Alle Antworten sind hier.»
Stück für Stück kehrt Danowskis Erinnerung zurück. An die Leuchtturmkinder. Und an eine Mordermittlung, bei der es um Freundschaft, Familie und Verrat geht, und die ihn zwingt, sich seiner eigenen Vergangenheit zu stellen ...

Meine Meinung:

Leider war dieser Krimi nicht mein Fall. Ich fand ihn zu langatmig und zuviel mit den psychologischen Problemen der Leute behaftet. Die Geschichte an sich ist nicht schlecht und auch mit dem eigentlichen Schreibstil kam ich gut klar, nur leider kam für mich erst im letzte Drittel des Buches die Spannung auf und ich hatte das Gefühl endlich wird mal der Fall behandelt. Mir wurde die Probleme von Danowski und auch den anderen Personen zu sehr behandelt, die meiner Meinung nach nicht unbedingt für den Fall relevant waren. Mag auch einfach daran liegen das ich kein Fan davon bin, wenn der Fall in den Hintergrund rückt. Und das Gefühl hatte ich hier leider.

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Rowohlt Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Daten:
  • Broschiert: 480 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag; Auflage: Originalausgabe (22. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499272008
  • ISBN-13: 978-3499272004

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